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Basilikum richtig umtopfen

Wer sein Basilikum im Supermarkt gekauft hat, wird die traurige Erfahrung gemacht haben, dass das Basilikum oft innerhalb kurzer Zeit eingeht.

Warum geht das neu gekaufte Basilikum so schnell ein?

Da kommen verschiedene Faktoren zusammen. Im Geschäft, im Regal zu stehen bedeutet für das Gewürz Stress. Dazu kommt ein oft langer Transportweg, zu wenig Nährstoffe in der vorhandenen Erde, die falsche Umgebungstemperatur, ein zu kleiner Topf und oft zu wenig Wasser. Es wird also oft ein Basilikum verkauft, dass sich am Rande seiner Kräfte befindet. Es ist nicht schwer, Abhilfe zu schaffen und das entkräftete Kraut in eine stolze Pflanze zu verwandeln. Schnell umgetopft und in kürze geht es dem Basilikum besser.

Welcher Topf sollte beim Umtopfen von Basilikum gewählt werden.

In der Regel kann der neue Pflanztopf nach dem persönlichen Geschmack ausgesucht werden. Ein Gefäß aus Ton nimmt Wasser auf, womit er Staunässe verhindert und gibt das Wasser bei Bedarf wieder ab, womit die Pflanze langsamer trocknet. Gut ein Tontopf ist nicht unbedingt hübsch anzusehen, aber gegen einen netten Übertopf ist ja nichts einzuwenden.

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Wie groß sollte das neue Pflanzgefäß sein?

Es kommt darauf an, ob das Basilikum in einen einzigen Pflanztopf soll oder ob jede Pflanze einen eigenen Topf bekommt. Oft bestehen die gekauften Basilikumpflanzen aus vielen einzelnen Pflanzen. Wenn man diese aus dem Plastikpöttchen nimmt, mit denen sie verkauft wurden, sieht man außen ganz viele Wurzeln. In dem Fall kann man die Pflanze behutsam teilen. Jetzt kann man die einzelnen Teile in einen Topf Pflanzen, welcher dann mindestens die dreifache Größe des alten Topfes haben sollte. Oder es wird jede Pflanze in einen eigenen Topf gepflanzt, der dann die gleiche Größe haben kann, wie der gekaufte Pott.

 

Basilikum umtopfen 1

Sollte man die Pflanzen zusammen oder einzeln pflanzen?

Gelingen kann beides. Da es sich bei Basilikum allerdings um einen Starkzehrer handelt, dass bedeutet er benötigt viele Mineralstoffe, ist es einfacher für die Pflege, wenn jede Pflanze einen eigenen Topf bekommt. Steht jede Pflanze in einem eigenen Topf, besteht nicht die Gefahr, dass die Pflanzen sich gegenseitig die Ressourcen streitig machen. Somit ist dies auch eine Art der Basilikum Vermehrung.

Wie wird Basilikum richtig eingepflanzt?

In der Regel ist das gekaufte Basilikum viel zu trocken. Daher kann man das Umtopfen damit beginnen, das Basilikum erstmal mit dem Wurzelballen in Wasser zu stellen. Es kann dabei im Topf bleiben, damit die Erde nicht ausgespült wird. Dann kann das Basilikum sich erstmal über die Flüssigkeit freuen, während sein neues Heim vorbereitet wird.

Egal, ob jede Pflanze einzeln oder alle in einen Topf, zuerst sollte verhindert werden, dass sich Staunässe ansammelt. Dies geschieht optimal, mit einem Topf, der unten ein Loch hat, wo überschüssiges Wasser ablaufen kann. Dann benötigt es natürlich einen Untersetzer oder einen Übertopf, in den das Wasser zur Not abfließen kann. Dann sollte eine Tonscherbe auf dem Loch verhindern, dass Erde mit dem überschüssigen Wasser ausgespült wird. Perfekt wird es, wenn zu unterst zuerst eine Drainageschicht aus kleinen Steinen liegt. Auch hier ist Platz, dass sich ein Zuviel an Wasser sammeln kann, damit die Pflanze keine nassen Füße bekommt. Je nach Material kann diese Drainageschicht sogar je nach Bedarf Wasser aufnehmen oder abgeben.

Ist die Entscheidung gefallen, dass alle Pflanzen in einen Kübel gepflanzt werden, kann der Kübel ungefähr bis zur Hälfte mit normaler Blumenerde gefüllt werden.

Dann geht es gleich weiter. Die restliche Erde sollte mit Sand, beispielsweise Quarzsand gemischt werden. Das erleichtert der Pflanze das Wachstum und erleichtert dem Wasser das Durchdringen der Erde. Zusätzlich kann man die Erde mit Nährstoffen anreichern, wie Schafwollpellets. Es macht das Einpflanzen einfacher, wenn ein Teil der Erde erst nach der Pflanze vorsichtig hinzugegeben wird.

Die Schafwollpellets haben zwei Vorteile.

? Vorteil eins:

Sie sind ein hervorragender Langzeitdünger.

? Vorteil zwei:

Sie können Wasser speichern und vergrößern sich dabei bis auf das 3,5 fache ihrer Größe. Wird wieder Wasser benötigt, geben sie es wieder ab. Sie fangen also ein zu viel an Wasser ab und mindern das Austrocknen, wobei sie gleichzeitig die Erde lockern.

Ist die Entscheidung auf einen großen Pott für alle gefallen, bekommt jede Pflanze eine Ecke, also die Löcher entsprechend vorbereiten. Nun wird das Basilikum vorsichtig aus dem Wasserbad genommen. Die Pflanze wird nun aus dem Plastiktöpfchen entfernt.

Besteht die gekaufte Pflanzen aus mehreren Teilen, diese mit einem scharfen Messer teilen. So entwickel sich die einzelnen Pflanzen besser. Jetzt gibt man jede Pflanze in ein Töpfchen in das vorbereitete Loch, oder alle in einen Pott in die ebenfalls vorbereiteten Löcher. Jetzt kommt vorsichtig die restliche Erde hinzu. Die Erde ein wenig andrücken. Obwohl das Basilikum sich im Wasserbad reichlich bedienen konnte, sollte nach dem Einpflanzen kurz angegossen werden.

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Basilikum richtig gießen:

Das Basilikum mag es nicht, wenn es von oben gegossen wird. Da gibt es zwei Alternativen, entweder stellt man die Pflanze bei Bedarf zur Hälfte der Erde ins Wasser oder einfacher, sie wird vorsichtig von unten gegossen, ohne das Wasser auf die Blätter gerät.

Basilikum sollte regelmäßig gegossen werden, allerdings mit bedacht. Solange die Oberfläche noch feucht ist, benötigt es kein weiteres Wasser. Die Erde sollte weder immer feucht sein, noch sollte die Erde komplett austrocknen. Auf keinen Fall darf sich Staunässe bilden. Da könnte die Pflanze anfangen zu faulen und es ist eine Einladung für Pilzerkrankungen. Also besser wenig gießen, dafür öfter.

Richtig düngen:

Beim Umtopfen wurde das Basilikum bereits mit einem guten Langzeitdünger versorgt. Schafwollpellets sind ein ökologischer Dünger, wie viel man verwendet muss und wie lange diese Düngung vorhält, das verraten die Herstellerangaben. An diese Herstellerangaben sollte man sich halten. Sollte ein Bedarf an Nachdüngung bestehen, sollte auf Kräuterdünger oder geeigneten Biodünger zurückgegriffen werden, immerhin soll das Basilikum gegessen werden.

Der richtige Standort nach dem Umtopfen

Ist das Basilikum erfolgreich umgetopft, benötigt es noch den richtigen Standort, damit es lange Freude bereitet. Der Standort sollte sonnig und warm sein. Temperaturen unter 16°C mag das Basilikum nicht. Der Standort sollte geschützt sein.

Fazit:

Wenn all diese Regeln befolgt werden kann nach dem Umtopfen, der Basilikum nur gut wachsen und man kann sich auf eine erfolgreiche Basilikum-Ernte freuen!